Das Problem mit dem Heizen und der trockenen luft.

Die In der Hetzperiode, durch Radiatoren erzeugte trockene Luft und dadurch ausgetrocknete Nasenschleimhaut und Atemwege, kann ein Problem sein und ist sicher unangenehm. Darum habe ich eine andere Lösung gesucht und sie in einer zentralen Heizquelle gefunden. Da so ein Ofen vor allem mit Strahlungswärme (die Materialien durch Infrarotwellen erwärmt) und nicht mit Konvektionswärme d.h. viel erwärmte Luft welche nach oben zieht und viel Staub aufwirbelt, welchen wir dann mit einem Luftbefeuchtern dann wieder zu Boden treiben.

Heizkonzept: Keine Radiatoren, keine Leitungen. Eine zentrale Heizquelle im Lebensraum. z.B. Tulikivi Specksteinofen (2-3 Std. feuern 1 bis 2 Tage warm!!). Das Haus ist so konzipiert: Der Lebensraum (Küche, Essen & Wohnen) ist ein offener Raum vom EG bis unter die First. Alle weiteren Räume grenzen an den Lebensraum und haben Fenster durch die Mann/Frau die Wärme einlässt. Durch beste Isolation und das offenen Baukonzept konnte ich so mein Haus (über 1`000 m3) mit ca. 6 m3 Holz beheizen. 

Heizkosten ca. FR. 600.- für ein Jahr. 

Solarzellen für Warmwasseraufbereitung: Der Boiler der Solaranlage steht im Bad und gibt so genug Wärme ab, dass ich auch im Winter keine zusätzliche Heizung (Elektroöfeli) im Bad brauche. Ca. 65 % Warmwasser von Kollektoren. Der Rest wird mit Niedertarifstrom über Nacht nachgeheizt. 

Feuchtigkeitsausgleich: Die Firstwand im offenen Lebensraum ist ein Sichtmauerwerk im Rieg. Die Backsteine sind nicht silikonisiert. So können die Backsteine bei zu hoher Feuchtigkeit Wasser aufnehmen und in trockenen Zeiten wieder an die Raumluft abgeben. Somit haben wir ein sehr konstantes Klima im Haus.