In meinen Holzhäusern ist mir ein offener Lebensraum mit Weitblick ein Anliegen. Der Einsatz natürlicher Materialien ist eine Selbstverständlichkeit. Um eine diffusionsoffene Gebäudehülle zu gewährleisten, verwende ich eine Isolation aus Wolle oder Isofloc. Mit einer hinterlüfteten Lärchen-Stülpschalung und Holz-Metall Fenstern erübrigen sich in den nächsten 10 Jahren jegliche Unterhaltsarbeiten.

Das Gebäude steht auf einem Ringfundament. zwischen Erdgeschoss und Erdreich liegt 1m Luft. Auf eine Bodenplatte als Fundament wird bewusst verzichtet, zugunsten eines schwingenden Bodens und um Elektrosmog zu vermeiden. Es gibt keinen Keller, da er der teuerste Raum ist. Ausserdem erübrigt sich so ein grosser Aushub, die Erdentsorgung und eindringendes Wasser entsteht nicht. Kellerersatz bietet ein angebauter Schopf. Leitungen, wie Strom/Wasser, führen durch den unterlüfteten Raum im Ringfundament. Sie bleiben so immer zugänglich                                                                                                                                                       

Holz hat eine warme Materialabstrahlung, was sofort ein gut wahrnehmbares, wohliges Wohnklima vermittelt. Die Gebäudehülle wird mit mindestens 24 cm Isolation ausgefacht, was einen K-wert von unter 0,2 ergibt. Der Diffusionswert (Feuchtigkeitsdurchlass) aller Materialien nimmt von innen nach aussen kontinuierlich zu. Alle Materialien sind dampfdurchlässig - somit braucht es keine Dampfsperre und das Haus bleibt atmungsaktiv. Die Gebäudehülle ist ebenfalls  durchgehend aus baubiologisch und ökologischem Material. Viele Fenster schaffen helle Räume und doch keine Glasfront (Schaufenster).

Die Hohlräume der Elemente (16 cm) werden mit Isofloc (Altpapier) ausgeblasen.

In der Installationsebene wird 8cm Isofloc im CS-Verfahren aufgesprüht.